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Sonntag, 29. August 2010

Was sind eigentlich hypotonische, isotonische und hypertonische Getränke?

Isotonisch
Sportgetränke werden in diese drei Klassen eingeordnet. Entscheidend ist hierbei der jeweilige Gehalt an gelösten Molekülen. Ist dieser genauso hoch wie der in unserem Blut, wird das Getränk als isoton oder isotonisch bezeichnet.
Isotonische Flüssigkeiten können somit sehr schnell vom Körper aufgenommen werden. Zu dieser Art zählen zum Beispiel Elektrolytgetränke, die es in Pulverform oder bereits als fertiges Getränk gibt, ebenso Fruchtsaftschorlen im richtigen Mischungsverhältnis.


Hypotonisch
Zu den hypotonen Getränken zählen Wasser und Molke. Sie sind als Sportgetränk geeignet und können sogar etwas schneller aufgenommen werden als isotonische Getränke, da die Konzentration gelöster Teilchen bei ihnen geringer ist als die Konzentration in unserem Blut. Deshalb entsteht eine Art „Sogwirkung“. Wir Naturwissenschaftler erklären dies über den osmotischen Druck, smile.
Der Nachteil dieser Getränke ist allerdings, dass sie nicht die Menge an Salzen und Mineralien enthalten, die unser Körper beim Sport benötigt.

Hypertonisch
In hypertonen Getränken sind mehr Teilchen als in unserem Blut, deshalb muss der Körper den Schleimhäuten des Magen-Darm-Traktes Wasser entziehen, um diese verarbeiten zu können. Sie sind deshalb während und nach dem Sport nicht geeignet. Zu dieser Art zählen Säfte, alkoholische Getränke, Cola und Limonaden.

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